
Hochtal mit Seenplatte, Nationalpark und Sgraffito-Dörfern
Das Engadin ist ein Hochtal von rund 80 Kilometern, das sich vom Malojapass bis zur österreichischen Grenze zieht. Im Oberengadin reihen sich Silsersee, Silvaplanersee und St. Moritzersee aneinander, umrahmt von Dreitausendern. Im Unterengadin werden die Dörfer kleiner und die Häuser bunter, mit kunstvollen Sgraffito-Fassaden in Guarda, Ardez und Scuol.
Gleich nebenan liegt das Val Müstair, ein abgeschiedenes Tal jenseits des Ofenpasses mit dem UNESCO-Kloster St. Johann. Hier wird Romanisch gesprochen, und der Schweizerische Nationalpark, der älteste der Alpen, grenzt direkt an.
Viele Gastgeber auf Parkn'Sleep bieten im Engadin Plätze mit Blick auf Seen und Gipfel. Du kommst an, scannst den QR-Code und geniesst die klare Bergluft auf 1800 Metern.
Mehr als 300 Sonnentage im Jahr, die Seenplatte des Oberengadins und Dörfer, die seit Jahrhunderten kaum verändert sind. Das Kloster St. Johann in Müstair ist mit seinen karolingischen Fresken UNESCO-Welterbe.
Im Sommer ist das Engadin ein Paradies für Wanderungen zu Bergseen, für Kitesurfen auf dem Silvaplanersee und für Velotouren entlang des Inns. Im Winter laufen Tausende über die gefrorenen Seen, und die Loipen gehören zu den längsten der Schweiz.
Juli bis September bietet milde Tage und klare Nächte, ab Ende September leuchten die Lärchenwälder. Von Dezember bis März ist das Tal schneesicher und trocken. Im November und Mai sind viele Bahnen geschlossen.
Über den Julier-, Albula-, Ofen- oder Malojapass sowie das ganze Jahr über mit dem Autoverlad Vereina von Selfranga nach Sagliains.
Nein. Im Schweizerischen Nationalpark gelten strenge Regeln, Übernachten ist nur in der Chamanna Cluozza und in den Hotels im Park erlaubt. Stellplätze findest du in den Dörfern rundherum.
Auch im Sommer kann das Thermometer nachts unter zehn Grad fallen, im Winter sind minus 20 Grad keine Seltenheit. Plane eine gute Heizung und Wasser gegen Frost geschützt ein.
Unbedingt. Das Tal ist ruhig, ursprünglich und bietet mit dem Kloster St. Johann eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Schweiz.